Hochzeit in der Corona-Kriese

Das Thema Nummer 1 für zukünftige Brautpaare: Hochzeit in der Corona-Kriese – Sollen wir unsere Hochzeit absagen?

Hochzeit in der Corona-Kriese

Hochzeit in der Corona-Kriese was tun?

Corona-Kriese: Sollen wir unsere Hochzeit absagen?

Tja, leider schlägt zurzeit die Corona-Krise immer größere Wellen und es werden praktisch stündlich neue Informationen über den Virus und seine weltweiten Auswirkungen über sämtliche Medien bekanntgegeben. Darunter leider auch eine Vielzahl von Fake-News, denen ihr auf keinen Fall vertrauen solltet. Aber was heißt das Ganze denn aktuell für alle Brautpaare, für alle Hochzeitslocations und natürlich auch für alle Hochzeitsdienstleister? Was ist mit einem vielleicht schon reservierten Termin beim Standesamt? Ihr stellt Euch natürlich die Frage, was im Falle einer Absage mit eurer geplanten Hochzeit passiert?

1. Das Wichtigste, bewahrt Ruhe

Auch wenn euch gerade eure Freunde, Verwandte, Bekannte, Arbeitskollegen usw. mit Anrufen, Emails, WhatsApp, das Handy zum Überlaufen bringen, solltet ihr erst einmal gequillt bleiben und eure Situation genau analysieren. Solltet ihr eure Hochzeit für die kommenden Tage und Wochen geplant haben, müsst ihr auf jeden Fall die aktuelle Lage berücksichtigen und genau recherchieren: Welche Auflagen der Regierung und Beschränkungen gelten im Moment? Gibt es irgendwelche Vorgaben Eurer Gemeinde oder Stadt? Was sagt das Gesundheitsamt? Das Wichtigste ist natürlich, in dieser schwierigen und emotionalen Zeit den Anweisungen Folge zu leisten – auch wenn das im schlimmsten Fall eine Absage eurer Hochzeit in der geplanten Form bedeutet. Aber letztendlich möchte doch keiner von Euch der Auslöser für die Krankheit innerhalb der Familie und des Freundeskreises sein.

2. Überprüft Eure Verträge

Sollte eure Hochzeit also tatsächlich nicht stattfinden können, solltet ihr so schnell wie möglich das Gespräch mit euren Vertragspartnern suchen. Prüft, welche Möglichkeiten es bei behördlichen Verboten oder aus eigenem Wunsch gibt. Vielleicht könnt ihr das meiste stornieren. Hier lohnt sich auf jeden Fall der Blick in eure Verträge, die ihr rund um eure Hochzeit geschlossen habt. Oder vielleicht lässt sich zumindest auf der Basis von Gutschriften einiges regeln, so dass Eure Vertragspartner lediglich einen neuen Termin mit Euch vereinbaren müssen.

3. Überlegt, ob es Optionen gibt

Damit die vielen Locations, Hotels, die Selbständigen und (Klein-)Unternehmer der Hochzeitsbranche nicht durch die vielen Ausfälle in dieser Saison pleitegehen, was den ein oder anderen leider mit Sicherheit treffen wird, solltet ihr hier unbedingt mit euren Vertragspartnern sprechen. Welche Optionen gibt es? Ist eine Verschiebung möglich? So könntet ihr hierbei vielleicht erste Anzahlungen leisten, einen Gutschein kaufen oder Alternativangebote nutzen, um alle eure Dienstleister zu unterstützen.

4. Hochzeitsplaner beauftragen

Der Bund deutscher Hochzeitsplaner rät aktuell allen Brautpaaren: „Denken Sie über eine Verschiebung nach und klären Sie mit allen Beteiligten, ob dies möglich wäre.“ Da jedes Brautpaar im schlimmsten Fall nun ihre Hochzeit ein komplett zweites Mal organisieren müsste, empfiehlt es sich schnell einen Profi zu engagieren. Hochzeitsplaner können mit ihrem professionellen Know-how zügig Alternativen aufzeigen, für euch umplanen und organisieren.

5. Hochzeitsgäste informieren

Wenn die Absage der Hochzeit endgültig feststeht, müsst ihr natürlich auch eure Hochzeitsgäste so schnell wie möglich informieren. Derzeit müssen wir davon ausgehen, dass der größte Teil der Gäste in den kommenden Wochen durch Beschränkungen, wie zum Beispiel der freiwilligen Quarantäne, Schließung der Kindertagesstätten und Schulen, berufliche Reiseverbote, nicht an einer Hochzeit teilnehmen können und wollen. Trotzdem solltet ihr als Brautpaar einmal offiziell über die Absage informieren.

6. Macht das Beste aus der Situation

Wenn alles gut geht, was wir natürlich alle hoffen, bestehen wir alle diese ungewöhnliche Krise unbeschadet und werden auch die Einschränkungen und Auswirkungen von Corona in den nächsten Monaten überstehen. So wäre eine denkbare Möglichkeit, dass die ausgefallene Hochzeitssaison im Herbst und Winter nachgeholt werden kann. Denn in dieser Jahreszeit wird normalerweise wenig geheiratet, Locations und Dienstleister haben entsprechend Kapazitäten frei. Aufgeschoben heißt nicht aufgehoben!

Eines ist uns allen klar, die eigene Hochzeit absagen zu müssen, ist sicherlich einer der schwersten Schritte in eurem bisherigen Leben! Aber denkt bitte immer daran, dass ihr eure Lieben, und natürlich auch das Leben von Risikogruppen, schützt. Und auch wenn ihr im Zweifel ganz anders als geplant heiraten werdet, so ist das Wichtigste doch immer euer JA zueinander. Und das wird auf jeden Fall wunderbar.

Bleibt schön zuhause und bleibt gesund!

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